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Raubmilben | Nützlinge gegen Spinnmilben
Raubmilben | Nützlinge gegen Spinnmilben

Raubmilben | Nützlinge gegen Spinnmilben

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  • Nützlinge gegen Spinnmilben
  • Biologische Bekämpfung
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Alles über Raubmilben

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Raubmilben gegen Spinnmilben

Raubmilben gegen Spinnmilben an Grünpflanzen sind eine der natürlichsten Arten, die Spinnmilben zu bekämpfen. Die Nützlinge ernähren sich nämlich von der Gemeinen Spinnmilbe und der Roten Spinne. PP Raubmilben (Phytoseiulus Persimilis) und AC Raubmilben (Amblyseius Cucumeris) werden vor allem gerne als Mix gegen Spinnmilben eingesetzt, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Die Raubmilben zählen zu den Schutzräubern. Sie siedeln sich also längere Zeit in einem Bestand an, um eine Schädlingspopulation in Schach halten. Einfach die Raubmilben an den befallenen Pflanzen verteilen und sie ihre Arbeit machen lassen. Die kleinen Räuber helfen nicht nur bei Spinnmilben, sie werden auch gerne als Mittel gegen Trauermücken, Thripse und weißen Fliegen eingesetzt.

Vorteile auf einen Blick

✔ Natürliche Schädlingsbekämpfung: Raubmilben sind Nützlinge und somit die natürlichste Art, Schädlinge zu bekämpfen.

✔ Giftfrei: Dank der natürlichen Bekämpfung sind keine Gifte notwendig.

✔ Effizient: Ein Raubmilbenweibchen kann pro Tag 5-7 Spinnmilben abtöten.

✔ Einfache Anwendung: Einfach nach Gebrauchsanweisung die kleinen Tierchen auf den betroffenen Pflanzen verteilen.

Lieferumfang

1 Dose mit ca. 500 Raubmilben der Art Phytoseiulus Persimilis und der Art Amblyseius Cucumeris

Anwendung der Raubmilben und Vorteil gegenüber anderen Mitteln:

Die Nützlinge werden einsatzbereit zwischen Holzmehl geliefert, in der Schale befinden sich ca. 500 Tiere. Die mit Raubmilben vermischte Spreu wird einfach auf große Blätter der befallenen Kulturpflanzen gestreut. Sind die Blätter sehr glatt, empfiehlt es sich diese vorher leicht anzufeuchten, damit die Nützlingen mit der Spreu haften bleiben. Die Raubmilben übernehmen ab jetzt die Arbeit. Sie stechen mit ihrem Mundwerkzeug Spinnmilben an und saugen sie aus. Dabei macht das Entwicklungsstadium der Spinnmilbe keinen Unterschied. Das macht den Einsatz von der Raubmilbe im Vergleich zu chemischen Mitteln so effektiv im Kampf gegen die Schädlinge. Die Freilassung der Raubmilben sollte nach 2 Wochen wiederholt werden.

Wie sehen Raubmilben aus?

Es gibt viele verschiedene Arten von Raubmilben. Nicht alle eignen sich gleich für die Schädlingsbekämpfung. Die Arten die jedoch gut bei Spinnmilben, Trauermücken aber auch bei Thripse und weißen Fliegen genutzt werden können, sind sich im Aussehen ziemlich ähnlich. Raubmilben werden knapp 0,6 mm groß. Die Larven sind wesentlich kleiner als die ausgewachsenen Tiere. Man muss also schon etwas genauer hinsehen, wenn man sie erkennen will. Ihr Körper ist birnenförmig geformt und gelblich bis rotbraun gefärbt. Die Oberfläche ist glatt.

Die Weibchen der Phytoseiulus Persimilis produzieren zwischen 50 und 100 Eier. Die Raubmilbe braucht eine Temperatur von mindestens 18 °C für ihre Entwicklung. Eine Temperatur von 25 °C sollte nicht überschritten werden. Bezüglich der Luftfeuchtigkeit bevorzugt die Raubmilbe über mehrere Stunden hinweg eine relative Luftfeuchtigkeit von 70-75 %. Da diese Bedingungen vor allem im geschützten Anbau wie in Glashäusern oder unter Folientunneln gegeben sind, ist der Einsatz dort besonders effektiv.

Zu Hause können Sie aber ebenfalls diese idealen Lebensbedingungen herstellen. Achten Sie bei Raubmilben in der Wohnung am besten darauf, die Blätter der mit Spinnmilben befallenen Pflanze mehrmals zu besprühen, denn dadurch erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Nach knapp 3 Tagen schlüpfen sechsbeinige Larven. Die Larven sind am ersten Tag inaktiv. Am darauffolgenden Tag sind aus ihnen dann bereits achtbeinige Nymphen entstanden. Die Entwicklungsdauer ist aber temperaturabhängig. So beträgt sie bei einer Temperatur von 21 °C 7 Tage und bei 25°C nur 5 Tage. Die erwachsenen Raubmilben leben ungefähr vier Wochen lang. 

Wieso sind Spinnmilben für Pflanzen so schädlich?

Spinnmilben ernähren sich vom Pflanzensaft ihrer Wirtpflanze. Sie stechen mit ihrem Mundwerkzeug Pflanzenzellen an und saugen die Flüssigkeit heraus. Dadurch stirbt der betroffene Teil der Pflanze ab, weil die wichtigen Nährstoffe fehlen. Diese angestochenen Stellen zeigen sich durch helle Flecken. Die Blätter der Pflanze rollen sich ein und sterben letztendlich komplett ab. Zusätzlich können Spinnmilben auch Pflanzenviren übertragen, die zu einer Wuchsstörung, Verkümmerung, Deformierung der Blüten und Früchte sowie zum vorzeitigen Absterben der Pflanze führen können. Vor allem im Gartenbau und in der Landwirtschaft sind die Überträger der Pflanzenviren also gefürchtet. Trotzdem sollte man bei der Bekämpfung besser zu Nützlingen wie Raubmilben statt zu Insektiziden greifen, da sonst auch für uns Menschen wichtige Nützlinge gefährdet werden.

Spinnmilben lieben trockenes und warmes Wetter. Unter diesen optimalen Bedingungen vermehren sich die Tiere sehr schnell. In Gewächshäusern und in Wohnungen sind Spinnmilben aufgrund der konstant warmen und trockenen Bedingungen in der Lage, sich das ganze Jahr über fortzupflanzen. Die Spinnmilben-Weibchen können in ihrem Leben bis zu 100 Eier ablegen. Die Eier legt das weibliche Tier meist auf der Unterseite der Blätter ab. Die Entwicklungszeit der Spinnmilben-Larven beträgt 6 bis 15 Tage. Vor allem im Sommer findet man die Tiere auch im Freiland, da dann die warmen und trockenen Bedingungen auch unter freiem Himmel gegeben sind. Im Freiland sind die befruchteten Weibchen der Spinnmilben in der Lage, in vor Witterung geschützten Bereichen zu überwintern. Dies tun sie vor allem unter Rindenschuppen und in Ritzen von Rebpfählen. Werden die Temperaturen im Frühjahr wieder wärmer, vermehren sich die Spinnmilben in Massen und der Kreislauf beginnt von vorne.

Woran erkenne ich Spinnmilben?

Es gibt in der Familie der Spinnmilben ungefähr 1.200 Arten. Diese zählen wie alle Milben zu den Spinnentieren. Wie viele Spinnentiere, stellen auch Spinnmilben ein feines Netz her. Dieses Gespinst ziehen sie über die gesamte Pflanze, welche sie befallen haben. Das ist auch eines der Zeichen, an denen Sie einen Spinnmilben-Befall erkennen können. Spinnmilben sind zwar nur bis zu 0,8 Millimeter groß, trotzdem können Sie sie oft schon mit dem bloßen Auge erkennen. Ihr Körper ist oval geformt und weist eine je nach Art und Jahreszeit spezifische Färbung auf. Damit können Spinnmilben Blassgrün, Gelbgrün, Orange aber auch Rotbraun gefärbt sein. Schließen Sie den Spinnmilben-Befall also nicht kategorisch aus, nur weil sie bei einem erneuten Befall eine andere Färbung haben. Die Gemeine Spinnmilbe verursacht vor allem bei Kulturpflanzen einen großen Schaden. Sie kann im Gemüsebau an Bohnen, Erbsen, Gurken, Paprika, Tomate und Mais zu Wachstumsbeeinträchtigungen führen oder im Ackerbau an Kartoffeln großen Schaden anrichten.

Im Obst- und Weinbau findet man häufig die Obstbaumspinnmilbe, die auch als Rote Spinnmilbe bezeichnet wird. Die Spinnentiere sind, wie es der Name schon verrät, rötlich gefärbt und halten sich auf der Blattunterseite der Obstbäume auf. Den Spinnmilbenbefall erkennt man auch dort an verfärbten Blättern. Oft nehmen sie eine fahle grünliche oder gelbliche Farbe an. Im Falle von Obstgehölzen ist bei starkem Befall vor allem die Fruchtknospenbildung beeinträchtigt. Bei Weinreben kann es zur Entlaubung der Pflanzen kommen. Dies führt dann im weiteren Verlauf zu Ertrags- und Qualitätseinbußen. Im Apfelanbau führt ein starker Spinnmilbenbefall konkret zu kleineren Fruchtgrößen und einer beeinträchtigten Fruchtausfärbung. Im Weinbau beeinträchtigt der Befall die Mostgewichtung.

Raubmilbe ist nicht gleich Raubmilbe

Sie sollten wissen, dass nicht jede Raubmilben-Art als Nützling gegen Spinnmilben eingesetzt werden kann. Für viele Kleintierhalter birgt eine bestimmte Raubmilbenart nämlich großen Schrecken statt Nutzen. Die Raubmilben der Art Cheyletiella parasitivorax befallen Kleintiere wie Kaninchen und ernähren sich von deren Hautsekreten. Der Milbenbefall löst vor allem bei geschwächten Tieren Symptome wie Haarausfall im Nacken und im Bereich der Schulter aus. Aufgrund der geschwächten Hautbarriere durch Haarausfall kann es zu Folgeinfektionen kommen, die das Tier ernsthaft krank machen. Wenn Sie für den Spinnmilbenbefall Raubmilben kaufen möchtest, achten Sie also darauf, dass diese Art auch wirklich für den Einsatz in der biologischen Schädlingsbekämpfung geeignet ist.

Bestell-Nr.: 239005
Inhalt 1 Dose
Marke FuturA
EAN 4260538381873

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