Regelungen, Gesetze, Verordnungen, Richtlinien.... Überblick?

Regelungen, Gesetze, Verordnungen, Richtlinien … Überblick?

 

Immer häufiger werde ich von Kunden gefragt: „Darf ich das? Ist das erlaubt?“ Vieles kann ich direkt beantworten. Dennoch, im Dickicht der Gesetze muss ich mich auch manchmal erkundigen, was denn nun erlaubt, was verboten und oder vielleicht gar nicht wirklich geregelt ist.

Vor ein paar Wochen gab es ein Telefonat mit einer Kundin, das genau diese Problematik zum Thema hatte. Hörbar gereizt rief die besagte Kundin mich an, denn sie hatte sich mittlerweile schon durch sämtliche Internetforen gelesen.  Aber was genau war ihr Problem?

„Unser Schädlingsbekämpfer hat bei uns in der Firma viele Schlagfallen aufgestellt. Jetzt haben wir eine Maus gefangen, aber die ist nicht richtig tot. Was mache ich da denn nun? Ich kann die doch nicht einfach in der Falle liegen lassen, bis sie verendet? Wie man sie jetzt von ihren Qualen befreit, weiß ich aber auch nicht, und wenn ich es falsch mache, leidet sie doch nur noch mehr, oder?“

Der Schädlingsbekämpfer wäre am liebsten natürlich selbst vorbei gekommen; das ist ja verständlich, es  sind ja auch seine Einnahmen und für ihn ist die Lösung des Problems ein Leichtes. Aber wie sieht das für unsere Kundin aus? Darf sie die Maus überhaupt töten? Und wenn ja: wie?

Hier musste ich mich auch erst schlau machen. So einen Fall hatte ich vorher noch nicht. Dazu habe ich meine Kollegen befragt und mir die Gesetzesgrundlage angeschaut. Und auch, wenn sich alles kompliziert anhört, ist es das gar nicht.

Laut Gesetz darf nur derjenige, der die dazu „notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten“ besitzt, ein Wirbeltier töten  (Tierschutzgesetz §4). Wie bekommt man diese Fachkenntnisse? Natürlich durch eine Schulung.

Entscheidend für unsere Kundin war aber eher, was passiert, wenn sie das Tier tötet und keine solche Schulung mit bestandener Prüfung vorzuweisen hat. Genau hingeschaut ist es eine Straftat, allerdings muss man bei einmaliger Ausführung nicht mit weitreichenden Bestrafungen rechnen. Aber man befindet sich mit einem Sachkundenachweis sicherlich auf der sicheren Seite.

 

Mittlerweile habe ich selbst so einen Sachkundelehrgang besucht und muss sagen, dass er wirklich sehr spannend und vor allem sehr lehrreich war. Ich habe viele neue Dinge über Mäuse, Ratten, Tauben etc. gelernt und bin wieder eine Erfahrung reicher. Und ein solcher Sachkundenachweis macht sich sicherlich positiv in meinem Lebenslauf. Gerne beantworte ich euch eure Fragen zu dem Lehrgang!

Zumindest unserer Kundin war damit ausreichend geholfen. Sie macht in wenigen Wochen ebenfalls solch eine Schulung. Ich bin schon gespannt auf ihre Meinung. 

 

Liebe Grüße
MS

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  • gzl

    gut zu lesen