Mit diesen Tipps vertreibst du Flöhe!

Schon kleine Kinder haben von ihnen gehört: Flöhe. Besonders Haustierbesitzer sind von den kleinen Plagegeistern betroffen. Wie du Flöhe erkennst, bekämpfst und vorbeugst wollen wir dir in diesem Beitrag einmal erklären. 

Woher kommen Flöhe? 

Ganz grundlegend: Flöhe sind blutsaugende Parasiten, die bei Vögeln, Haustieren und auch beim Mensch auftreten können. Flöhe treten häufig bei Haushalten auf, die ein Haustier haben, welches sich auch draußen aufhält. Dabei können sich z.B. Flöhe beim Gassi gehen in deinem Hund einnisten. Es kann aber auch sein, dass der Floh sich bei deiner freilaufenden Katze einnistet. 

Dabei muss es nichtmals zwingend ein ausgewachsener Floh sein, der dein Haustier befällt. Es kann auch noch eine Flohlarve sein, die dann nach einer gewissen Zeit schlüpft und sich zu einem echten Floh “verwandelt”. Die Flohlarven erkennen die Wärme und Atemluft deines Haustieres und schlüpfen dann 

Seltener kann es auch sein, dass sich dein Haustier den Floh von einem anderen Tier eingefangen hat. Es gibt selten Übertragungen von z.B. Hund zu Hund oder Katze zu Katze, weil es für den Floh einfach keinen Grund gibt, den Wirt zu verlassen.

Flöhe im Winter

Oft gehen Menschen davon aus, dass der Floh automatisch im Winter vertrieben wird. Grund dafür sollen die niedrigen Temperaturen sein. Leider ist das nicht so. Auch im Winter ist der Floh weiterhin aktiv und kann Mensch und Tier befallen. Auch heiße Sommertage oder 

Flöhe

Regen bieten hier leider keine generelle Ausnahme!

Woran erkenne ich Flöhe

Es gibt viele verschiedene Arten von Flöhen, die bei uns gängigen Floharten sind in der Regel 2-3 mm lang und braun bis rötlich gefärbt. 

Häufig erkennt man den Floh aber nicht direkt, sondern wird eher durch Symptome auf ihn aufmerksam. Das häufigste Problem bei einem Flohbefall ist der Flohbiss.

Flohbiss erkennen

Einen Flohbiss erkennst du häufig an roten Stellen auf der Haut, die sehr stark jucken. Die Stellen ähneln Pusteln und können auch geschwollen sein. Du solltest auf keinen Fall die betroffenen Stellen kratzen! Durch die kleinen Wunden, die entstehen, können sich zusätzlich Bakterien in die Wunden setzen.

Die gleichen Symptome hat dann auch dein Haustier. Durch die Bisse des Flohs wird sich dein Haustier an der entsprechenden Stelle häufig kratzen und dadurch ggf. auch ein wenig Fell an der befallenen Stelle verlieren. Du solltest das Fell deines Tieres dann z.B. mit einem Flohkamm durchbürsten, um den Flöhen an den Kragen zu gehen. 

Sollte auch das keine Besserung bringen, solltest du mit deinem Haustier zu einem Tierarzt um die nächsten Schritte zu besprechen.

Wie lange leben Flöhe?

Flöhe leben maximal 1 ½ Jahre, was aber sehr selten vorkommt. In der Regel kann man bei einem ausgewachsenen Floh von einer Lebenserwartung von 4-6 Wochen ausgehen. Das Problem bei Flöhen ist aber, dass sie sich sehr rasch vermehren. Du solltest also nicht davon ausgehen, dass das Problem sich selbst behebt. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier pro Tag (!) legen!

5 Tipps um Flöhe zu vertreiben!

  1. Regelmäßig saugen

  2. Textilien gründlich reinigen

  3. Haustiere mit Flohbürste bürsten

  4. Bei Kontakt mit Haustieren: Sofa mit Decke abdecken

  5. Bei hartnäckigem Befall Anti-Floh-Mittel verwenden

Flöhe in der Wohnung bekämpfen

Zuerst solltest du überlegen, wo sich die Flöhe überall verstecken könnten. Am liebsten verstecken sich Flöhe in Kleidungsstücken und Textilien.

Im ersten Schritt solltest du also alles, was bei 60 Grad waschbar ist, waschen. Kleidungsstücke die empfindlich sind können z.B. auch einfach in das Gefrierfach gesteckt werden, auch durch Kälte lassen sich Flöhe bekämpfen. 

Für nicht waschbare Oberflächen kannst du deinen Staubsauger oder einen Dampfreiniger verwenden. Falls du dich dazu entscheidest, deinen Staubsauger zu verwenden, denk unbedingt daran, den Beutel anschließend zu entsorgen. Wenn du den Beutel weiterhin in deiner Wohnung aufbewarst, können die Flöhe einfach aus dem Beutel entfliehen!

Zusätzlich kannst du natürlich auf spezielle Anti-Floh-Mittel zurückgreifen. Wir bieten unseren Kunden z.B. eine Flohlichtfalle an, die die Flöhe mit dem Licht anlocken soll. Innerhalb dieser Falle ist eine Klebefolie angebracht, an denen die Flöhe kleben bleiben.

Alternativ bieten wir auch verschiedene Sprays an, die dir bei der Bekämpfung der Flohplage helfen sollen!

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Flöhe bei Haustieren bekämpfen

Wenn die Flöhe einmal dein Haustier befallen haben kannst du eigentlich nur viel Bürsten und damit die Vermehrung der Flöhe verhindern. Wichtig ist, dass du so schnell wie möglich handelst, damit die Verbreitung so schnell wie möglich unterbunden wird. 

Wenn du dich nicht nur auf das Bürsten deines Haustieres verlassen möchtest, kannst du zusätzlich ein Anti-Floh Spray für dein Haustier anwenden. Dabei kannst du auch auf Produkte wie z.B. den GreenHero Flohschutz setzen, welches mit ätherischen Ölen versetzt ist. Gleichzeitig pflegen die Öle das Fell deines Tieres!

Sollten alle Schritte nicht helfen, solltest du dein Haustier auf jeden Fall zu dem Tierarzt deines Vertrauens bringen, um hier alle notwendigen Schritt zu besprechen.

Flöhe beim Menschen

Der Menschenfloh ist in unserer modernen Welt recht selten geworden. Durch die enorme Verbesserung der Hygiene fällt es Menschenflöhen nicht leicht, sich bei Menschen einzunisten. 

Bei schlechten hygienischen Verhältnissen ist es dennoch möglich, dass sich ein Menschenfloh einnistet. 

Wenn sich Menschen über Flöhe beschwerden handelt es sich also in der Regel um Flöhe, die von Tieren übertragen werden. Meistens machen sich die Flöhe dann durch die Bisse bemerkbar.

Flohbiss 

Wie bereits erwähnt erkennt man einen Flohbiss an dem starken Juckreiz sowie geröteten Stellen. 

Wenn du von einem Floh gebissen wurdest, solltest du die Stelle auf jeden Fall kühlen. Zusätzlich gibt es in der Apotheke Cremes gegen Insektenstiche und Bisse, die du zusätzlich verwenden kannst.

Sollte dein Körper allergisch auf den Biss reagieren oder die Schwellung geht nicht zurück, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen!

In der Regel sollte die Rötung aber innerhalb weniger Tage verschwinden. Wenn du jedoch häufiger von Flohbissen geplagt bist, solltest du dir unsere Tipps zur Bekämpfung von Flöhen noch einmal durchgehen! 

Können Flöhe Krankheiten übertragen?

Rein theoretisch können Flöhe auch Krankheiten übertragen. Dabei können z.B. Bakterien übertragen werden, die eine Hirnhautentzündung auslösen. Flöhe können aber auch Bandwürmer oder andere Parasiten übertragen. Du solltest also auch einen Flohbiss ernst nehmen und zum Arzt gehen, wenn die Rötung nicht abnimmt oder du zusätzliche Symptome bekommst!

Flöhe vorbeugen

Wenn du oder dein Haustier einmal von Flöhen heimgesucht wurdest weißt du, wie unangenehm Flöhe für dich und dein Tier sind. Ganz Vorbeugen lassen sich Flöhe aber nicht.

Du kannst natürlich darauf achten, dass dein Haustier nicht in Kontakt mit vielen Textilien kommt, damit sich die Flöhe nicht in deiner Wohnung verbreiten. Wenn dein Hund sich z.B. auf eine Decke gelegt hat, kannst du diese Regelmäßig bei einer hohen Temperatur (>= 60 Grad) waschen, damit sich erst gar kein Flohnest bildet.

Bei Textilien, die nicht waschbar sind, solltest du überlegen, ob ein Kontakt zum Haustier überhaupt notwendig ist. So kannst du z.B. eine Decke über das Sofa legen, auf dem dein Hund liegt. 

Zusätzlich kannst du dein Haustier aber auch mit einer speziellen Flohbürste bürsten um so direkt zu erkennen, wenn dein Haustier von Flöhen befallen ist. Auch hier kannst du wieder den GreenHero Flohschutz verwenden. Du kannst dein Haustier dann damit alle zwei bis drei Tage einsprühen, um einen Schutz vor Flöhen zu gewährleisten.

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Flöhe oder Bettwanzen

Wenn du die Symptome von Bettwanzen und Flöhen vergleichst wird dir auffallen, dass beide doch sehr ähnlich sind. Die beiden lassen sich aber doch recht einfach unterscheiden, wir zeigen dir, wie!

Der wichtigste Unterschied: Bettwanzen stechen nur an freien Stellen, Flöhe auch unter der Kleidung. Daran kannst du oftmals schon erkennen, ob es sich um einen Floh oder eine Bettwanze handelt. 

Wenn du ein Haustier hast und denkst, dass dein Haustier unter Flöhen leidet, hol dir eine Flohbürste und schau, ob sich Kotreste von Flöhen im Fell finden lassen. Die Kotreste von Flöhen sehen aus wie kleine schwarze Punkte, wenn du diese Punkte dann aber auf ein weißes Tuch legst und zerdrückst, tritt Blut aus.

Bei Bissen von Bettwanzen kommt es zudem immer zu einer kleinen Blutung, du solltest also kleine Blutflecken in der Bettwäsche finden. Zusätzlich stoßen Bettwanzen ein süßlich riechendes Sekret aus, um sich gegenseitig anzulocken. Daran kannst du einen Befall mit Bettwanzen erkennen!

Bettwanze

Zusammenfassung

Flöhe sind weder für dich, noch für dein Haustiere angenehm. Deshalb solltest du die Situation auch auf jeden Fall von Beginn an sehr Ernst nehmen und bekämpfen! 

Wir haben dir einige Tipps und Tricks gezeigt, wie du die Flöhe schnellstmöglich los wirst. Es kann jedoch auch immer wieder vorkommen, dass du die Flohplage einfach nicht los wirst. Du solltest dann auf jeden Fall einen Tierarzt und ggf. auch einen Hausarzt aufsuchen, um sowohl für dein Haustier als auch für dich sicher zu sein, dass du die Flöhe los wirst. 

Wenn die Flohplage dann einmal überstanden ist, ist es ratsam, Flöhe auf Dauer vorzubeugen. Generell sollte es reichen, Textilien häufig zu waschen oder zu saugen, alternativ gibt es einige Produkte in unserem Shop, die dir dabei helfen!

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